Literatur im Erzgebirge - Literatura v Krušných Horách

 Oberneuschoenberg 4835 

Oberneuschönberg liest!

Die kleine, verträumte Kirche auf dem Berg war am Sonntag, dem 24.8.2014, die Lesebühne für unsere Erzgebirgsautoren. Um die 20 Oberneuschönberger fanden den Weg in das Gotteshaus, um den Geschichten aus den Federn von Herrn Dr. Arnold aus Großolbersdorf, Ladislav Kocian aus Most, Karla Haubold aus Olbernhau, Christine Klose aus Warmbad, Sonja Steiner aus Rübenau und Anita Keil aus Voigtsdorf zu lauschen.
Die Vielfalt der Literatur im Erzgebirge brachte wieder verschiedene Genres, verschiedene Zeiten und verschiedene Stile unter einen Hut.
Während Herr Dr. Arnold in seinem Zukunftsroman „Das Mirakel von Ui“ die Auswirkungen unseres heutigen Handelns in die ferne Zukunft projektierte, maß Karla Haubold den Wert des Lebens am Umgang und Erfahrungen mit einer Geisel der Menschheit, der Demenz.
Christine Klose beschreibt in ihrem Buch „Zuhause ist noch keine Heimat“ das schreckliche Schicksal der Vertreibung ihrer Familie aus Liegnitz, während Ladislav Kocian mit aus dem Leben gegriffenen Gedichten wie „Siehst Du das nicht?“, „Dalli Dalli“ oder „Ich sage dir nichts mehr“ einen schweren Schicksalsschlag verarbeitet. Sonja Steiner beschreibt mit ihrer Geschichte eines Messis , der sich zum „Mistkäfer“ verwandelt, ein weiteres schweres Leid. Anita Keil überraschte mit einer Performance, in der sie in die Welt von Johann Sebastian Bach eintauchte, und die Zuhörer mitnahm auf eine Reise in die Gedankenwelt des Komponisten.
Martin Tomasek aus Teplice präsentierte dem staunenden Publikum die Weltpremiere seiner „Fantasie in drei Sätzen: Gedanken an das Erzgebirge“. Er entlockte seiner Gitarre wahrhaft traumhafte Klänge. Schade, dass die Zeit so schnell verging.
Der Pfarrer der Kirche, Herr Klotz, ließ es sich nicht nehmen, neben einigen Begrüßungsworten auch eine Geschichte von Christian Lehmann zum Besten zu geben.
An dieser Stelle sei ein herzliches Dankeschön an ihn gerichtet, dass er seine Kirche unseren Erzgebirgsautoren als Bühne zur Verfügung stellte.
„Unermesslich ist die Macht des Himmels und sie hat keine Grenzen...“ so das Thema der Offenen Lesebühne in der kleinen Bergkirche zu Oberneuschönberg.
So schrieb auch der römische Dichter Ovid vor mehr als 2000 Jahren sein Werk „Metamorphosen“, das von Liebe, Menschlichkeit, Not und Verwandlungen handelt. Mit den Beiträgen unserer Autoren wurde dieses Motto mit Leben erfüllt.
Herzlichen Dank an alle Beteiligten, an Herrn Pfarrer Klotz und an das Publikum!

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News

Regina Grohmann, die "Märchenoma" aus Zschopau hat sich "Gereimtes zu Ostern" einfallen lassen. Zu lesen im Lesesaal April 2018

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KrimiLeseTour 2017 - das deutsch-tschechische Gemeinschaftsprojekt "Schatten über dem Erzgebirge" stellt sich der Öffentlichkeit vor. Alle Infos hier JETZT NOCH AKTUELLER: MIT RÜCKBLICK!!

Herzlich Willkommen im Kreis der Erzgebirgsautoren
Monika Tietze, Dieter Schönherr, Katrin Albrecht, Werner Katzschner

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