Literatur im Erzgebirge - Literatura v Krušných Horách

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Grünhainichen liest!

In der Rochhausmühle am 10. Dezember 2015. War das ein Erlebnis.Tolles Ambiente, spitzen Musiker, interessante Literaturbeiträge, schöne Ausstellung und Gäste, wie man sie sich nur wünschen kann. Das verlangt nach Wiederholung am gleichen Ort zur gleichen Zeit 2016.

Ein paar Impressionen von der Veranstaltung - Klick auf´s Bild! 

10. Dezember 2015 um 19.00 Uhr in der Rochhausmühle: Offene Lesebühne Grünhainichen liest!
Auch wenn wir uns wohl in der Uhrzeit geirrt hatten und statt wie geplant 18 Uhr erst 19 Uhr zur Lesung eintrafen, begrüßte Ralph Geissler alle recht locker zum literarischen Durcheinander. Es kann jeder lesen was er will war seine Devise. Glühwein, Bratwurst und Speckfettbemme warteten auf uns und so kam gleich echt erzgebirgische Gemütlichkeit auf im tollen Ambiente der Rochhausmühle.
Antje Henkel präsentierte ihre Kunst passend zu den Räumlichkeiten der Rochhausmühle. Mit einer kleinen Performence stellten sie und ihre Kinder zu Beginn das Kinderbuch über Otto Kleinkariert vor. Besser kann eine Lesebühne nicht beginnen, als mit strahlenden Kinderaugen!
Der nächste Autor, steckbrieflich für 100.000 € gesucht und ein sehr ungepflegter Typ, wie behauptet wird. Und so wurde Wolfram Liebing aus Wolkenstein mit viel Applaus begrüßt. Sprecht es doch endlich mal aus. Seit 1. März angesiedelt im Bankenkartell und Bundestag. Wahlresultat gleich Rathausgrufti. Nur die Kultur überlebt Politikphrasen. Im Gegensatz dazu überlegt ein Maulwurf, wen kann ich untergraben?
Jörg Pigorsch, Grünhainichen, las grundsätzliches als Ortschronist und meint, das Peitschenknallen innerhalb des Ortes verboten ist. Interessanterweise gab es früher ein „Ei“ Ablieferungssoll für Bauern. Und so wurde die Fehlmenge von 15o Stück seinem Großvater zum Verhängnis. Auszüge aus einem Liebesbrief von Lieselotte an seinen Großvater gab er uns auch zum Besten.
Die anwesenden Kinder der Lesebühne überraschte Christina Klose aus Warmbad mit der Geschichte „Immer Ärger mit den Mäusen“. Das jetzt das Weihnachtsfest vor der Tür steht und dazu ein Puppenhaus gehört, ist nicht nur für die Kinder von Interesse.
Eine geballte Ladung Satire über Alltagsgeschehen und politische Ereignisse gab Dieter Fritzsche aus Borstendorf in gewohnter Weise zum Besten. So schnell konnte man gar nicht Luft holen nach den Lachsalven und schon folge die nächste spitze Bemerkung.
Die Krönung des Abends aber war der Beitrag des Gastgebers Ralph Geißler nach einer wahren Begebenheit. Sein Bußgeldbescheid vom 29.9.2011 wurde nicht nur für den Sachsenforst, auch für uns Zuhörer zum nachvollziehbaren „Leidensweg“. Nach Ermittlungen des Sachenforstes hat er eine Ordnungswidrigkeit mit dem Fahrzeug MEK RG 111 in Form unerlaubten Befahrens eines Waldweges begangen. Die sich daraus entwickelnde Schriftverkehr schien nicht nur uns Zuhörer, sondern letztendlich auch die oberste Behörde des Sachsenforstes zum Schmunzeln gebracht zu haben.
Liedermacher Lothar Hofmann, Flöha gab Nachdenkliches wie „Denk ich an Deutschland am Morgen; bin ich am Abend um den Schlaf gebracht“ zu Gehör. Gitarrenklängen vom Feinsten von Martin Tomasek aus Teplice waren ein besonderes Erlebnis für uns alle.
Autor Reinhold Lindner las zum Abschluss des Abends die Geschichte der böhmischen Hirtenmesse, die gerade in den letzten Jahren deswegen an Popularität gewonnen hat, weil einfache Menschen beginnen für das Jesuskind zu spielen und zu singen. „Meister werde wach. Ein Wunder geschieht.“

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