Literatur im Erzgebirge - Literatura v Krušných Horách

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12. März 2016 um 19 Uhr
Satzung liest!
Hirtsteinbaude Satzung
Am Hirtstein 3
09496 Marienberg OT Satzung
Urige Erzgebirgsmusik - Jörg Heinicke

Genauso voll wie das Programm zur offenen Lesebühne „Satzung liest!“ war auch die Hirtsteinbaude am Samstag, den 12.3.2016.

„Literatur im Erzgebirge“ und das Team der Hirtsteinbaude um Tamara Bergelt laden traditionsgemäß im März zu diesem literarisch-musikalischen Abend ein, der sich von Mal zu Mal größerer Beliebtheit erfreut. Die Mischung aus Ambiente, Hausmannskost, Hutznatmosphäre, anspruchsvoller und leichter Literatur sowie eine kräftige Portion Musik machen die offenen Lesebühnen der in der Baldauf Villa Marienberg beheimateten freien Autorenvereinigung zu unverwechselbaren Ereignissen der Region.

Jörg Heinicke mit seiner „Quetsch“ untermalte die literarischen Beiträge unserer Erzgebirgsautoren und den Gastlesern. Die unverwechselbare Aura des Buchholzers mit seinen Interpretationen bekannter und unbekannter erzgebirgischer Lieder ließen das Publikum voll mit in das Geschehen eingreifen, z.B. als Jörg Heinicke und Volker Grünewald gemeinsam das „Trinksaifner Lied“, eine alte sudetenländische Weise, sangen.

Lokalmatadorin Ines Helga Hauptmann aus Satzung eröffnete den literarischen Reigen mit zwei Märchen: „Kirschholz“ und „Zwei Vogelscheuchen“ berichten von der Vergänglichkeit des Seins und von der Schönheit des Unmöglichen. Nach langer Abstinenz von der Öffentlichkeit las die markante Dame endlich wieder einmal aus ihrem Fundus vor.

Moderator Rüdiger Kempt (Marienberg) brachte Gedichte der Erzgebirgsautoren Peter Kurt Schwindt (Aue) und Dieter Fritzsche (Borstendorf) zum Vortrag. Die Texte „Der Narr“, „Kindergeburtstag“, „Radau TV“ und „westdeutsch-deutsch“ bescherten den Autoren großen Applaus des Publikums. Amüsante literarische Fundstücke aus dem Internet und eine Geschichte aus dem Buch „Ihre Dokumente bitte“ (Eulenspiegelverlag) sorgten für lachende Gesichter in der Hirtsteinbaude.

Michael Meyer erntete Lachsalven mit Walter Findeisens „De Kat vun dr Schlaat“ und zur zweiten Runde mit „Mei Stack´n“. Der studierte Betriebswirt imponierte den Gästen mit seiner natürlichen erzgebirgischen Art.

Christina Klose aus Warmbad stieg in die fröhliche Stimmung voll ein und präsentierte neben einigen Humoresken und Witzen eine Geschichte über den Besuch eines älteren Ehepaares in einem Nachtclub, in dem „Mann“ angeblich noch niemals gewesen war aber vom Portier mit Namen freundlich „mal wieder“ willkommen gehiessen wurde…

Zum Abschluss kam Mandy Schubert zu Wort. Die Scheibenbergerin ist nicht nur für ihre Konditorkunst, sondern auch durch ihre besondere Schriftstellerei im Erzgebirge bekannt. In Mundart schreibt die junge Frau mit gnadenloser Satire Geschichten über und von ihrer Familie auf und hält damit so manchem einen Spiegel vor´s Gesicht („In derer Bud tat´s of ehmol esu stinken, als tät ewos brenne, derweile wors när der Staab uff dr Lamp, der häß geworrn war…“).


Unseren Autoren, unserem Musiker, dem Team der Hirtsteinbaude und dem Publikum ein herzliches Dankeschön für den herrlichen Abend.

Für einige schöne Impressionen des Abends bitte Klick auf´s Bild!

Weitere Termine der offenen Lesebühnen finden Sie hier.

 

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